Die Krankheit verläuft in Schüben. Als Auslöser hierfür kommen etwa UV-Strahlung, starke Hitze, Kälte oder Stress, aber auch heiße Getränke, scharfe Gewürze oder Alkohol sowie bestimmte Medikamente infrage. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Cremes und Gelen, die vom Arzt/von der Ärztin je nach Schweregrad verordnet werden. Einige Pflegeprodukte für Rosacea-Betroffene haben eine grünliche Färbung, die die Rötung der Haut optisch leicht ausgleicht.
Was die wenigsten wissen: Auch die Augen können betroffen sein (okuläre Rosacea). Wenn Sie eine dauerhafte Entzündung am Auge bemerken, konsultieren Sie Ihre/n Augenarzt/-ärztin.
Vorurteile
64 % aller Rosacea-Betroffenen gaben in einer Umfrage („Face Values – Global Perceptions“) an, dass ihre Hautkrankheit schon einmal mit Akne oder Sonnenbrand verwechselt wurde. Viele haben sogar schon erlebt, dass ihr Umfeld vermutet, die Gesichtsrötungen stünden im Zusammenhang mit (übermäßigem) Alkoholkonsum. Die Befragung zeigt: Menschen mit Rosacea haben aufgrund ihrer Gesichtsrötungen mit Vorurteilen zu kämpfen.