Zecken und FSME: 2025 erneut zeckenreiches Jahr
Ein weiteres zeckenreiches Jahr kündigt sich an: Durch die immer milderen…
Rachen, Hals und Kehlkopf sind von einer Schleimhaut überzogen. Die Stimmlippen und Stimmbänder, Teile des Stimmapparates, erzeugen durch Schwingung unseren Stimmklang. Schwellen die Stimmbänder an, stellen sich Krächzen und Heiserkeit ein.
Vermehrt gebildeter Schleim verhindert jegliche Stimmbandbewegungen – die Stimme bleibt weg. Treten neben Heiserkeit auch Schluckbeschwerden und Schmerzen beim Sprechen auf (oft durch Viren ausgelöst), so deutet dies auf eine Entzündung von Stimmband, Kehlkopf oder Hals hin.
Hält die Heiserkeit mehr als zehn Tage an, sollten Sie das ärztlich abklären lassen.
Eine chronische Überlastung des Stimmapparates − wie zum Beispiel bei Menschen, die beruflich viel reden müssen − kann eine Ödem- und Knotenbildung an den Stimmbändern begünstigen.
Weitere mögliche Ursachen für eine Heiserkeit können schleimhautreizende Stoffe am Arbeitsplatz, Magensäure, Rheuma oder Medikamente (ACE-Hemmer, Kortison) sein.
Schonen Sie Ihre Stimme durch Schweigen. Wenn sich Sprechen nicht vermeiden lässt, dann bitte mit normaler Lautstärke, weil Flüstern den Stimmapparat nämlich noch mehr anstrengt.
Erstveröffentlichung am 29.09.2022